Letzter Spieltag der Hinrunde - so hat Bezirksligist FC 26 Erkenschwick gespielt

Quelle (Text/Foto): Medienhaus Bauer, am 19.01.2020

Die Konkurrenz aus Haltern und Recklinghausen patzte am letzten Hinrundenspieltag. Der FC 26 Erkenschwick meldete sich zurück im Aufstiegskampf. Gegen TuS Hattingen II war es aber schwer. 

WyinkTorben Wyink erzielte am Ende neun Tore, vergab aber in der Anfangsphase viele Würfe.

Am Ende aber hatten die Hausherren am Sonntagabend in der Willi-Winter-Halle mit 28:27 die Nase knapp vorne und durften mit ihren Fans feiern. Trainer Jens Körner, der nach der Niederlage gegen Gladbeck auch an Rücktritt dachte, machte schnell eine „Wenn-dann-Rechnung“ auf: „Wenn wir letzte Woche gegen Gladbeck gewonnen hätten, dann wären wir jetzt Tabellenführer.“ Abgerechnet wird aber ohnehin erst nach 26 Spieltagen – 13 sind erst absolviert. Doch beim 13. Saisonspiel hatte der Tabellendritte auch Glück, der durch den knappen Sieg den Rückstand auf Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen II (24:28 bei TV Brechten II) auf einen Punkt verkürzen konnte. 

Nach fünf Minuten mit 0:5 zurück

Nach einem katastrophalen Start mit 0:5-Rückstand nach fünf Minuten, kämpfte sich die Körner-Truppe in die Partie. Torben Wyink benötigte schon zwei Siebenmeter für seine ersten beiden Treffer zum 3:5 und 4:6. „Torben hat anderthalb Wochen nicht trainiert. Das hat man gesehen“, meinte Körner später. Danach wurd’s besser – nicht nur bei Torben Wyink. Die unangenehm zu spielenden Hattinger blieben aber lange knapp vorne. Bis zur Pause. Da hatte der starke Tobias Schlechtrimen per Kempa-Trick zum 13:13 getroffen. Deutlich präsenter waren die Hausherren dann im zweiten Durchgang, konnten sich in schwierigen Phasen vor allem auf die Qualitäten von Markus Engberding verlassen. Irgendwie schien „Ente“ auch als einziger im FC-Dress begriffen zu haben, dass man es gegen die beiden langen Torleute der Hattinger auch mal mit flachen Würfen versuchen muss.

Engberding und Wyink mit neun Toren 

Engberding erzielte neun Treffer, vier davon per Siebenmeter. Das wohl wichtigste Tor aus Sicht des FC gelang aber dann wieder Torben Wyink, der neben Engberding mit neun Treffern bester Schütze war. Zwei Minuten waren noch auf der Uhr, Hattingen nach zwei Minuten-Strafe in Unterzahl, als der FC-Rückraumspieler vorentscheidend zum 28:25 traf. „Das müsste jetzt aber reichen“, meinte auch FC-Abteilungsleiter Andreas Krebs. Es reichte tatsächlich, obwohl sich der FC in den Schlussminuten gegen die offene Manndeckung der Hattinger nicht geschickt anstellte. Das 28:27 fiel aber erst mit dem Schlusspfiff.

 

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